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Künstler aus Adelsberg und Umgebung

Künstler gibt es überall sagen Sie?
Klar aber wer kennt schon Künstler aus Adelsberg zu Chemnitz?
Ich kenne einige "Überlebenskünstler" aus Adelsberg. Aber das ist privat. Hier stelle ich Persönlichkeiten vor welche durch Ihr kreatives Schaffen und Wirken auch die Kultur in Adelsberg und sogar weltweit bereichern.




 

Günter Patzelt / Kunstmaler

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Kunstmaler Günter Patzelt. Geboren in Karl-Marx-Stadt, (Chemnitz) Sachsen.


 

Horst Fischer / Trompeter

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Horst „Hackl“ Volkmar Fischer
(* 8. Juni 1930 in Oberhermersdorf; † 21. März 1986 in Köln)
war ein deutscher Trompeter.

Mit 11 Jahren kam Horst Fischer zur Trompete und schrieb sich zwei Jahre später im Hauptfach Violine und den Nebenfächern Trompete und Klavier an der Heeresmusikschule in Frankfurt/Main ein. Vermutlich im Zusammenhang mit deren Zerstörung durch Bombenangriffe erfolgte nach nur kurzem Aufenthalt der Wechsel an die Heeresmusikschule Bückeburg, wo auch Roy Etzel und James Last ihre Ausbildung erhielten. In Bückeburg war er bis zum Kriegsende im Jahre 1945, danach wechselte er an die Orchesterschule Zschopau. Am 3. Juni 1945 wurde dort neben anderen Instrumenten auch seine Trompete durch sowjetische Soldaten gestohlen. Anschließend besuchte er die Musikschule „Stadtpfeife“ in Burgstädt. Fischer verließ die Schule ohne Abschluss 1947 zwecks Engagement beim Tanzorchester Ernst Knauth,in Chemnitz, und trat mit Gastspielen u. a. in Heidelberg in amerikanischen Clubs auf. Im Jahr 1948 wurde Fischer von Karl Walter für dessen Tanzkapelle entdeckt. Im Sommer 1949 warb ihn Kurt Henkels für das Rundfunktanzorchester Leipzig ab und 1951 wurde Fischer von Erwin Lehn zum Südfunk nach Stuttgart verpflichtet. Fischer gab Gastspiele bei Kurt Edelhagen, Werner Müller, Willy Berking sowie dem, Tanz- und Unterhaltungsorchester Radio Zürich und unternahm eine Konzertreise nach Japan. Sein „Markenzeichen“ war der Titel Ciribiribin mit einer Schlusskadenz bis zum f3.

„Hackl“ Fischer gehörte zu den besten deutschen Trompetern. Bemerkenswert sind seine Kadenzen bis as3 und es4 auf dem Mundstück in Erwin Lehns „Western Blues“. Er spielte Trompeten mit Perinet-Ventil und insbesondere in seinen frühen Jahren Kornett in langer amerikanischer Bauform. Im Jahr 1959 erhielt Fischer die „Goldene Trompete“ für über 1 Million verkaufte Schallplatten. Bis 1977 lebte er in der Schweiz, später in Süddeutschland und zog 1981 nach Bergisch Gladbach. Später wohnte er in Langenfeld (Rheinland). Er starb 1986 von Alkohol gezeichnet, verarmt und von der Musikwelt vergessen in Bergisch Gladbach-Refrath. Eine seiner Trompeten befindet sich seit dem Frühjahr 2004 im Trompetenmuseum Bad Säckingen. Im Mai 1995 fand in Chemnitz im Rahmen der Reihe „Chemnitzer Köpfe“ eine Hommage an Horst Fischer statt. Der Handzettel zur Veranstaltung war überschrieben mit: „Horst Fischer – ein tragisch ertrunkener Millionär“.

Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof im Chemnitzer Stadtteil Adelsberg und war bis Juli 2006 ohne Stein oder Gedenktafel nur schwer zu finden. Eine Interessengemeinschaft hatte sich im September 2005 das Ziel gesetzt, für eine würdige Grabstätte zu sorgen und errichtete am 8. Juli 2006 einen Gedenkstein. Am 9. Juni 2007 fand ein Gedenkkonzert anlässlich des 77. Geburtstages von Horst Fischer unter dem Titel Swing'in Adelsberg - Horst Fischer und seine Zeit statt und ein weiteres vielbeachtetes Konzert unter dem gleichen Titel am 7. Juni 2008.
Quelle


 

Horst Fischer

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Foto Galerien von G. Stenzel

Hier sind noch zwei sehenswerte Webseiten, welche aber laut Webmaster noch nicht fertig sind. Es handelt sich um Online Foto Galerien aus dem Raum Chemnitz. Die Seiten sind in polnisch, teilweise auch in deutscher und englischer Sprache verfasst.